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han-ul park, trainee St. Pauli ist seine große Leidenschaft. Nicht der Kiez und seine Bars, sondern die Fußballmannschaft vom Millerntor. Han-Ul Park (Jahrgang 1981) hat seine Dauerkarte für den FC St. Pauli in der aktuellen Saison gerade zum wiederholten Male verlängert. Und es ist deshalb auch keine Überraschung, dass der erste Kontakt zu seiner heutigen Ausbilderin Esin Rager bei einem Fußballspiel entstand — als diese im Auftrag des Hamburger Abendblattes ein Freundschaftsspiel zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli organisierte.
Die Eltern von Han-Ul Park stammen aus Korea, haben sich aber erst in Hamburg kennen gelernt. Somit ist Han-Ul ein waschechter Hamburger Jung. Nach dem Abitur 2001 wollte er gleich die Berufswelt kennen lernen und fing mit einem Praktikum in Esin Ragers erster Agentur an, der E22 Media Productions & Marketing GmbH.
Bei 5special wird er nun zum Kaufmann für audio-visuelle Medien ausgebildet. »Ich wollte etwas Kaufmännisches lernen, mir erst ein solides Fundament aufbauen und die Strukturen der Betriebswirtschaft verstehen«, sagt Han-Ul Park. Studieren oder Reisen, so fügt der Fußball-Fan hinzu, könne er ja schließlich immer noch.
Zur Weltmeisterschaft nach Korea wäre Han-Ul Park trotzdem gerne gefahren, um Verwandte und Fußball-Matches zu besuchen. Statt in Asien verfolgte er die Spiele in seiner Wohnung in Hamburg. Kleiner Trost: Freunde und Bekannte klopften ihm ständig anerkennend auf die Schulter, als hätte nicht die koreanische Nationalmannschaft überraschend das Halbfinale erreicht, sondern Han-Ul Park.
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